Hallo liebe Blog-Leser!
Ich hoffe, ihr habt den vielen Schnee der letzen Tage gut überstanden!
Heute wollte ich euch mal darüber berichten, wie so ein Arbeitstag als Azubi bei der Sparkasse Nürnberg ablaufen kann:
Nach unserer Einführungswoche sind wir Azubis auf unseren Geschäftsstellen gelandet. Ich bin auf der G 17 – Geschäftsstelle Gaismannshof eingeteilt; eine echt super tolle Geschäftsstelle, von der ich am liebsten gar nicht mehr weg will! Ihr seht also schon, es gefällt mir natürlich sehr gut!
Na gut, wie fängt so ein Tag an?
8.00 – 8.10 Uhr:
Die Sparkasse öffnet zwar offiziell erst um 8.30 Uhr, aber man sollte schon etwas eher da sein und so fange ich ab ca. 8 Uhr oder kurz danach an. Da erledigt man Sachen wie seinen PC hochfahren und Programme starten. Eine Aufgabe die ich morgens immer sehr gerne übernehme ist die sog. „rote Tasche“ auspacken; da drinnen befinden sich Sachen für die Geschäftsstelle, im Endeffekt die „Post“; die wird eben ausgeleert und die Unterlagen verteilt. Wenn ich es schaffe, helfe ich auch unsere Nachttresore mit aufzuräumen. Danach wird geguggt, was so im Briefkasten liegt (z.B. Überweisungen) und das sortiert man ebenfalls ein. Wenn man noch etwas Zeit hat, ist natürlich auch ein kurzes Pläuschchen mit den Kollegen oder ein Kaffee drin. Um kurz vor 8.30 Uhr geht’s dann auch schon los, da öffnen wir bereits unsere „Pforten“.
8.30 – 13.30 Uhr:
In dieser Zeit sind sowohl Kundenberater als auch die Schaltermitarbeiter und die Azubis ganz für die Kunden da. Ich bin momentan noch mit am Schalter tätig, versuche also die individuellen Wünsche der Kunden bestmöglich zu erfüllen. Man hilft beispielsweise bei Überweisungsaufträgen, Scheckeinlösungen, löst Probleme der Kunden, gibt Auskunft über Kontostände (ganz wichtig dabei das Bankgeheimnis!!!) und was halt so alles anliegt. Und das kann wirklich sehr viel sein; wobei es meistens dabei unterschiedliche Aufgaben gibt. Gegen 11.30 Uhr werden bei uns Überweisungen, etc. abgeholt, das muss dann fertig „gepackt“ werden, damit im Zahlungsverkehr alles rechtzeitig und reibungslos weiterlaufen kann. Man muss bedenken, dass man sehr verantwortungsvolle Aufgaben übernimmt, da man einen wichtigen Teil der Leute regelt: ihre Finanzen.
13.30 – 14.00 Uhr:
Gegen 13.35 Uhr geht die Sparkasse in die Pause. Wir haben zu dieser Zeit nicht gleich Pause und auch nicht die komplette Zeit. In dieser Zeit wird z.B. der Geldautomat nachgefüllt und an der Kasse muss soweit alles stimmen, da der Geldbote kommt. Und wenn alle Arbeiten einigermaßen erledigt sind, trifft sich meist ziemlich die ganze Geschäftsstelle im Aufenthaltsraum. Da gibt es sodann beim wohlverdienten Mittagessen immer nette Gespräche. Manchmal hat man sog. „Teambesprechungen“, in denen das wichtigste aus der Sparkasse und der Geschäftsstelle geklärt wird; dies findet ebenfalls in der Zeit statt, in der die Sparkasse geschlossen hat.
14.00 – 16.00 bzw. bis 18.00 Uhr:
Hier geschieht eigentlich nochmal das gleich wie oben beschrieben: Gestärkt aus der Pause ist man kurz vor 14 Uhr wieder für die Kunden da. Je nachdem, ob man einen kurzen oder langen Tag hat, schließt man kurz nach 16.00 oder 18.00 Uhr ab. Danach muss wieder alles an der Kasse passen, Geld gezählt werden, die oben beschrieben Tasche muss mit Post, Belegen, etc. auch wieder weggebracht werden.
Gegen 16.15 bzw. 18.15 Uhr, je nachdem wie man seine Sachen schafft und rauskommt, darf man in seinen wohlverdienten Feierabend gehen. Am nächsten Tag ist man wieder frisch mit am Start dabei.
Was man auf jeden Fall noch dazu sagen muss: Nicht jeder Tag ist der gleiche, mal ist es recht stressig, mal ist nicht so viel los. In dieser Zeit gibt es immer noch genug zu tun, wie z.B. Ablage, Sachen aufarbeiten, die liegen geblieben sind, telefonieren, den Kollegen helfen, evtl. bekommt man kleinere Aufgaben von Kundenberatern (z.B. einen Datensatz anlegen; ein Konto eröffnen). Ich langweile mich nie, denn ich habe wirklich immer genug zu tun! Das Schaltergeschäft mit den Kunden war jetzt auch nur ein Beispiel bzw. kleiner Ausschnitt, wie ein Tag so sein kann. Wir Azubis werden noch mehrere Stationen durchlaufen, ich bin beispielsweise ab März im „KundenServiceCenter“ (KSC).
So lernt man an ebenfalls am manchen Tagen eine Fülle neuer Dinge, an manchen weniger, aber es macht auf jeden Fall immer sehr viel Spaß! Außerdem ist es sehr abwechslungsreich! Daher ist es relativ schwer, einen „typischen“ Arbeitstag zu beschreiben, wobei es immer wieder aufs Neue eine Herausforderung sein kann und auch damit recht anspruchsvoll. Außerdem ist man auch nicht immer auf seiner Geschäftsstelle (Berufsschule, Praxistrainings, etc.), sodass man dadurch sehr viel erlebt.
Ich freue mich jedenfalls schon auf meine weitere Ausbildungszeit – es ist auf jeden Fall anspruchsvoll und abwechslungsreich – und hoffe, dass ich noch viel sehen, erleben und vor allem lernen darf. Vielleicht erzählt ja mal jemand von meinen Mitazubis wie es ihr/ihm so ergeht?
Vielleicht fühlst ja genau DU dich jetzt angesprochen und hast ebenfalls Lust auf so tolle Arbeitstage bei der Sparkasse Nürnberg! In diesem Fall gibt es dann Praktika und natürlich die super Ausbildung.
Ich hoffe, dass ich keinen mit meinem langen Bericht sowie meinen Ausschnitt aus dem Arbeitstag erschreckt habe. Wenn Fragen bestehen bin ich gerne für euch da.
In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen, ruhigen Sonntag!
Machts gut!
Susanne